Seminar

Veranstaltung am 3. und 4. Februar im Bennohaus Münster

Extrem  rechte  Ausdrucks-  und  Erscheinungsformen haben sich in den letzten Jahren stark ausdifferenziert.  Vor  allem  im  sub-  und  jugendkulturellen Rechtsextremismus  spielen  Selbstdarstellung  und Propaganda  in  Musik-  und  Videoproduktionen sowie  in  den  sozialen  Netzwerken  eine wichtige Rolle.

Die  dabei  genutzten  Symbole,  Codes  und  Inszenierungspraktiken  transportieren  die  weltanschaulichen und  politischen  Inhalte.  Die  Palette  an  Bezügen  ist breit. Zwar bedienen sich Neonazis immer noch aus dem ästhetischen  Repertoire  des  historischen  Nationalsozialismus,  sie  greifen  aber  auch  verstärkt  auf popkulturelle  Stile  zurück  und  greifen  in  ihren Produktionen  gezielt  etwa  auf  die  dramaturgischen Mittel  des  modernen  Kinos  zurück.  Auf  diese  Weise sollen rassistische, antisemitische und demokratieferne Positionen „zeitgemäß“ verpackt werden.

Das Seminar widmet sich daher zunächst den aktuellen (Selbst-)darstellungsformen der extremen Rechten. Welche Medien werden genutzt? Auf welche dramatur-
gischen und ästhetischen Mittel wird zurückgegriffen? In  einem  zweiten  Teil  sollen  Möglichkeiten  einer demokratischen,  rassismuskritischen  Medienarbeit vorgestellt und diskutiert werden.

Programm & Veranstaltungsflyer

Kontakt
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48155 Münster
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